FJ Wieselburg
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Montag 09. Oktober 2017 |

Die besten österreichischen MINT – Lehrer sind in Wieselburg

Erster Platz beim Teacher’s Award der Industriellenvereinigung geht an zwei Lehrer des Francisco Josephinum

Die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sind besonders wichtig, damit Österreich auch in Zukunft in Forschung, Technik und Innovation wettbewerbsfähig bleibt.


Zwei Lehrer von MINT-Fächern des Francisco Josephinum Wieselburg, DI Peter Prankl und DI (FH) Thomas Riegler, wurden am 3. Oktober 2017 mit dem ersten Platz beim diesjährigen Teacher´s Award der Industriellenvereinigung ausgezeichnet.


Dir. Alois Rosenberger ist stolz auf die Leistungen seiner Lehrer: „Das Francisco Josephinum Wieselburg hat im Vorjahr bei der österreichweiten Zentralmatura im Fach Mathematik am besten abgeschnitten. Die Auszeichnung unserer Lehrkräfte im so zukunftsträchtigen und wichtigen Bereich MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – fügt sich nahtlos und logisch in unsere Bestrebungen ein, eine qualitativ hochwertige Ausbildung für unsere Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler anzubieten.“


Der Teacher´s Award der Industriellenvereinigung zeichnet pädagogisch und fachlich herausragende Leistungen von heimischen Pädagoginnen und Pädagogen aus. Für die Industriellenvereinigung ist der IV-TEACHER´S AWARD eine wichtige Maßnahme hin zu mehr Exzellenz und Qualität im Bildungssystem. In der Kategorie „MINT — Begeisterung für Technik und Innovation“ werden besondere Leistungen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ausgezeichnet.


Das von den beiden Lehrern Peter Prankl und Thomas Riegler eingereichte Projekt „Umwelt- und Ressourcenschonung“ wurde im Theorieunterricht mit den Schülerinnen und Schülern des Francisco Josephinum vorbereitet und im Praxisunterricht und in der Freizeit umgesetzt. Durch den Einsatz von automatischen Lenksystemen werden Überlappungen beim Anbau, der Pflege, beim Pflanzenschutz sowie bei der Düngung vermieden. Durch den Einsatz von Sensoren, die Biomasse und den Versorgungsgrad der Pflanzen mit Stickstoff erkennen, sowie der Hinterlegung der erstellten Boden- und Ertragspotentialkarten wird auf Grund der Koppelung der Daten mit den Applikationsgeräten ein bedarfsorientierter Pflanzenschutz und eine bedarfsorientierte Düngung teilflächenspezifisch möglich. Dadurch werden trotz hoher Erträge Pflanzenschutzmittel und Düngemittel eingespart. Dies führt neben ökonomischen Vorteilen vor allem auch zu einer Umwelt- und Ressourcenschonung.