FJ Wieselburg
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Tag des offenen Mostlandgartens

Im Rahmen des Projektmanagementunterrichtes entwickelten wir ein Konzept zur Durchführung eines Tag des offenen Mostlandgartens. Ziel war es Volksschulklassen die verschiedenen Obstsorten zu erklären und die Bedeutung des Obstes für das Mostviertel hervorzuheben. Ein besonderes Anliegen war es uns auch, die Biene als fleißigste Arbeiter des Obstbauern vorzustellen und den Kindern zu zeigen, wie die Bienen leben.

 

Am 11. April 2019 war es dann soweit. Als erste Volksschulklasse luden wir die 2. Klassen der Volksschule Steinakirchen am Forst in unseren Mostlandgarten ein. Das Konzept, welches wir in einer langen, arbeitsintensiven Phase entwickelten, wurde erstmals angewendet.

 

Zu Beginn zeigten wir den Kindern die unterschiedlichen Früchte unseres Mostlandgartens in einem Rundgang. Im Anschluss wollten wir den Kindern einiges zum Thema Obst im Mostlandgarten und über das Mostviertel zeigen und erklären.

 

Nach dem Rundgang begann der Stationsbetrieb. Zuvor wurden die Kinder in Kleingruppen eingeteilt. Jede Gruppe wurde mit einem anderen Obstsymbol gekennzeichnet und bekam einen fixen Begleiter, der die Gruppe von Station zu Station führte. Die erste Station war ein Ratespiel, bei dem den Kindern Fragen mit drei verschiedenen Antwortmöglichkeiten gestellt wurden. Die meisten Fragen lösten die Kinder mit Bravour. Bei der zweiten Station war die Aufgabe blind zu ertasten, welche Obstarten verborgen in einer Kiste waren. Bei der Verkostungsstation konnten die Kinder Apfel- und Mischsaft probieren, den uns Herr Plankh dankenswerterweise zur Verfügung stellte. Der verkostete Saft wurde im landwirtschaftlichen Praktikum von den Schülerinnen und Schülern produziert. Außerdem gab es BIO-Äpfel zur Stärkung, die uns Herr Refenner bereitstellte. Bei der Bienenstation wurden den Kindern die verschiedenen Produkte der Bienen, wie Honig und Wachs, und die Arbeitsutensilien des Imkers gezeigt. Auch wie wichtig die Biene für den Obstbauern ist wurde herausgestrichen. Der Lebensraum der Bienen, der Bienenstock wurde ebenso hergezeigt. Zum Schluss konnten die Kinder noch Honig verkosten. Die fünfte Station hieß „Der kleine Apfelkern“. Das war ein Bewegungsspiel, das das Wachstum eines Apfelbaumes vom Kern bis zum Baum darstellte. Bei der letzten Station konnten die Kinder Obstmandalas anmalen, was mit großer Euphorie angenommen wurde.

 

Aufgrund der kalten Witterung setzten wir uns anschließend in eine Halle der Hauswerkstätte, wo die Kinder noch jausnen konnten, bevor sie wieder vom Bus abgeholt wurden.

 

Bei den Kindern kam die Veranstaltung sehr gut an, solche Tage sollten wir laut den Volksschülern öfter machen. Beeindruckend war, wie viel die Kinder schon über Obst wussten. Wir blicken auf eine lebhafte, erfolgreiche Veranstaltung zurück, und bedanken uns bei allen, die tatkräftig beim Tag des offenen Mostlandgartens mitgewirkt haben.