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Donnerstag 27. Juni 2019 | Von: SchülerInnen der 2LWa

Josephiner und Josephinerinnen als freiwillige Helfer im Wildnisgebiet Dürrenstein

Das Francisco Josephinum engagierte sich im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums bei einem Renaturierungsprojekt im Wildnisgebiet Dürrenstein.

Im Zuge des Umweltzeichens beteiligte sich die Klasse LWa17 (26 Schüler/innen) sowie die Lehrkräfte Mag. Anton Hametner, Ing. Christian Temper und Ing. FOL. Hubert Planckh des Francisco Josephinum bei der Beseitigung menschlicher Einflüsse im Wildnisgebiet Dürrenstein.


Unterstützt wurde dieses Projekt von Reinhard Pekny, DI. Stefan Schörghuber und Hans Zechner die als Team des Schutzgebietes ihr Wissen und ihre Mithilfe bereitstellten.


Unter ihrer Leitung beseitigten die Schüler/innen vermoderte und alte Hochstände, bekämpften Neophyten und erneuerten einen Steg, der zu Führungszwecken verwendet wird.


Zwei Gruppen erledigten unterschiedliche Tätigkeiten, wobei sie handwerkliches Geschick, keine Angst vor Steigungen und Geduld beweisen mussten.


Ein Ziel der Ranger war es, die letzten übriggebliebenen Hochstände zu entfernen um auch diese Gebiete den Kreisläufen der Natur endgültig zu überlassen. 


Einige bekamen die Aufgabe sich stark ausbreitende Neophyten, das sind eingewanderte Pflanzen die die heimische Pflanzenvielfalt bedrohen, zu widmen. Dazu zählen das Drüsige Springkraut und der Japanische Staudenknöterich, die ein beginnendes Problem im Randbereich des Wildnisgebietes darstellen.


Weiters halfen die Schüler/innen bei der Wiedererrichtung eines Exkursionswegs, der durch Lawineneinflüsse beschädigt wurde, und bei der Erneuerung einer Stiege.


Eine Besonderheit im Wildnisgebiet stellt die 400 ha große Kernzone dar, die seit Jahrhunderten unberührt von menschlichen Einflüssen ist. Insgesamt beträgt die Flächengröße 3500 ha und ist als biogenetisches Reservat ausgewiesen. Für die Klasse war dies eine einmalige Gelegenheit um einen Einblick in ein ökologisch wertvolles Gebiet zu bekommen. Neben den praktischen Tätigkeiten wurde auch viel Wissen über die Besonderheit der seltenen Pilz,- Tier,- und Pflanzenarten weitergegeben.


Die Nacht verbrachte die Schulklasse auf der Ybbstalerhütte, wodurch auch der Charakter der Klassenfahrt nicht zu kurz kam.


Insgesamt gesehen war dies ein unvergessliches und lehrreiches Erlebnis.