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Der Lehrgang wurde von der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Niederösterreich (LFA NÖ) gemeinsam mit dem Verband für handwerkliche Milchverarbeitung (VHM) veranstaltet. Ziel des österreichweiten Angebots ist es, insbesondere Menschen im zweiten Bildungsweg eine praxisnahe und fundierte Ausbildung in der handwerklichen Milchverarbeitung zu ermöglichen.
Die Ausbildung kombinierte theoretischen Unterricht mit umfangreichen Praxiseinheiten. Neben Wochenendmodulen fanden Blockwochen im LMTZ Wieselburg sowie an der HBLFA Tirol in Rotholz statt. In 15 Ausbildungstagen wurden im LMTZ folgende Inhalte vermittelt: Grundtechnologien der Milchverarbeitung, praktische Herstellung verschiedener Milchprodukte, Sensorik von Lebensmitteln, Werkzeug- und Maschinenkunde, Mikrobiologie und Hygiene sowie milchwirtschaftliche Chemie. Ergänzend erhielten die Teilnehmer:innen in Molkereien und Sennereien in ganz Österreich direkte Einblicke in die tägliche Praxis der Milch- und Käseverarbeitung.
Insgesamt umfasste der Lehrgang 360 Unterrichtseinheiten. Die Teilnehmer:innen erwarben darüber hinaus weitere Qualifikationen, darunter den EU-Befähigungsnachweis für Tiertransporte.
Mit dem neuen Ausbildungsangebot soll die heimische Milchverarbeitung gestärkt und die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der handwerklichen Lebensmittelproduktion nachhaltig unterstützt werden.