GIS-ELA

Geo-Informations-Systeme für teilflächenspezifische Bewirtschaftungsmethoden zur Effizienzsteigerung und Ökologisierung in der österreichischen Landwirtschaft

Kurzbeschreibung des Projektes

Während Precision Farming weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt, nutzen in Österreich aktuell nur ca. 6% der Landwirtinnen und Landwirte diese Technologien. Hohe Anschaffungskosten und fehlendes IKT-Know-how stellen vor allem für kleine Betriebe beträchtliche Hürden dar. Gleichzeitig steckt erhebliches wirtschaftliches und ökologisches Potenzial im Einsatz von Precision-Farming-Technologien: Betriebsmittel (z.B. Dünger, Pflanzenschutzmittel, Kraftstoff) können effizienter eingesetzt und somit die Umwelt entlastet werden. Das Projekt GIS-ELA will daher den Einsatz derartiger Technologien in der österreichischen Landwirtschaft stärken. Dazu werden in enger Kooperation mit Pilotbetrieben Methoden zur Erstellung und Nutzung von Ertragspotenzial- und Applikationskarten auf Basis verschiedener Datenquellen entwickelt. Ziel ist es, praxistaugliche Anleitungen und Apps zur Umsetzung teilflächenspezifischer Wirtschaftsweisen ohne kostspieliges Equipment zu erstellen.

 

Laufzeit: 01/2018 – 12/2020
Partner: Kooperation GIS-ELA: Landwirtschaftskammer Niederösterreich (LKNÖ),
 8 landwirtschaftliche Pilotbetriebe aus 4 Bundesländern
Fördergeber: Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) / Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

 

Veröffentlicht am 01.01.2018, Francisco Josephinum

Kontakt

Lukas Handl JR: Techniker
Rottenhauser Straße 1
3250 Wieselburg
Österreich